Kategorie: Lehrerleben (Page 2 of 4)

Das Referendariat als wunderbarer Moment

Anlass zu diesem Beitrag ist der Aufruf zur Blogparade #refisbelike – „Ein wunderbarer Moment im Referendariat“ von Bob Blume.

Ich habe lange darüber nachgedacht, welcher Moment in meinem inzwischen neun Jahre zurückliegenden Referendariat mir als so besonders in Erinnerung geblieben ist, dass er als „wunderbar“ in dieser Blogparade einen Beitrag verdient. Es gibt keinen.

So merkwürdig (Schimpfen auf’s Referendariat scheint ja noch immer zum guten Ton zu gehören) es auch klingt: Ich habe meine Referendariatszeit genossen.

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Lernen beim Lehren – Erfahrungen im Teamteaching

Ein aus meiner Sicht durchaus positiver Nebeneffekt der Inklusion an unserer Schule ist das Unterrichten im Team.

In den Klassen 6 bzw. 8 bis 101 werden die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch von jeweils zwei Lehrkräften unterrichtet, unabhängig davon, ob aufgrund besonderer Unterstützungsbedarfe noch eine Förderlehrkraft zu einem Teil der Stunden hinzukommt.

Für mich bedeutet das in diesem Jahr gemeinsamen Unterricht mit einer Kollegin in zwei Deutschklassen im 9. Jahrgang.

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QR-Codes für schwache Leser

Ich liebe QR-Codes! Sie sind unheimlich einfach herzustellen (auch für Schüler) und mit dem überall vorhandenen Handy ebenso leicht zu nutzen.

Ein für mich sinnvoller Einsatz von QR-Codes ist die Verknüpfung eines Textes mit einer passenden Audio-Aufnahme, um schwächere und langsamere Leser beim Lesen und Textverständnis zu unterstützen. 1

Das Ganze kostet keinen Cent, nur ein wenig Zeit:

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Schülertexte im Blog

Schon 2015 und 2016 war ich davon überzeugt und rücke auch dieses Jahr nicht davon ab: Wir schreiben im Deutschunterricht Texte im Blog.

Digitales Schreiben halte ich für eine zeitgemäße Form; außer Liebesbriefen, Urlaubspostkarten und Notizen schreibt kaum jemand noch längere Texte mit der Hand. Nicht missverstehen: Ich bin ganz und gar nicht für die Abschaffung der Handschrift in Schule, aber im Deutschunterricht spielt noch etwas Anderes eine wichtige Rolle: die Textüberarbeitung.

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Lehrerarbeitszeit – eine Abrechnung

Dass Lehrer „faule Säcke“ (Gerhard Schröder) sind, die vormittags recht und nachmittags frei haben, ist für Insider zwar ein Scherz, für andere aber ein ernst gemeinter Vorwurf.

Dass es in zeitgemäßen Lern-Arrangements nicht mehr ums Rechthaben geht, dürfte inzwischen bekannt sein, aber zwölf Wochen Ferien und freie Nachmittage muss man doch immer wieder erklären. (Arbeitsreiche Sonntagnachmittage erstaunlicherweise seltener.)

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Schriftliche Arbeiten mit Schülern erstellen

Für die vierte und letzte Arbeit in meinem Profilkurs Wirtschaft habe ich eine kleine Lücke im Erlass zu den schriftlichen Arbeiten ausgenutzt, um einmal einen anderen Weg zu probieren: Mir sind Anzahl der schriftlichen Arbeiten, maximaler zeitlicher Umfang und andere Bedingungen vorgeschrieben, nicht aber, wer die Arbeit zu erstellen hat.

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Good Behaviour Game

„If a child cannot learn to pay attention to important tasks, he or she will not be able to succeed in any job.“

Meine Kollegin und ich, als Team im Deutschunterricht einer 8. Klasse eingesetzt, sind ein wenig ratlos:
Etliche Schüler sind im Unterricht mehr damit beschäftigt, private Angelegenheiten zu klären, aus dem Fenster zu träumen oder dem Nachbarn den Arm anzumalen, als sich aktiv am Unterricht zu beteiligen.

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