Nee.

Ich habe die Harry-Hole-Krimis früher ganz gerne gelesen und dachte, ich probiere es mal wieder.

Durchaus spannend geschrieben ist auch dieser, aber der – im übrigen recht brutale und blutige – Fall um einen Frauen mordenden Serienkiller allein hätte ein so dickes Buch (620 Seiten) nicht gebraucht, und so ärgern die zu lang geratenen Nebenhandlungen und vor allem die immer wieder falschen Fährten des Autors am Ende bloß noch.

Die Bösen bleiben böse, die Guten trotzen allen Plot-Twists und bleiben gut, bis auf den einen, der der Oberbörsewicht ist – so weit, so moderne Thrillerkost.

Ich vermisse Maj Sjöwall und Per Wahlöö.